Adsorptionskälte

Einfach mit Abwärme kühlen.

Nachhaltige Energie­effizienz

Die Energiegewinnung und Nutzung ist rund um den Globus von einem nach wie vor sehr großen Effizienzdefizit geprägt.

So gehen weltweit etwa 30 % des industriellen Energieinputs (8.862 TWh/a) als Abwärme verloren, wovon etwa 27 Prozent (2.422 TWh/a) als Niedertemperaturabwärme zwischen 60-100 °C vorliegen.

Gleichzeitig werden etwa 17 % des jährlich produzierten Stroms für die Kälteerzeugung verwendet, was einen CO2-Ausstoß von etwa 2,24 Gt CO2e/a (6 % der weltweiten Emissionen) verursacht.

Adsorptionskältemaschinen (AdKMs) können diese Abwärme zur Kälteerzeugung nutzen und somit erheblich CO2 einsparen.

 

Kälteerzeugung: ein globaler Stromfresser?

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17% des weltweit produzierten Stroms gehen in die Kälteproduktion

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30% des industriellen Energieinputs gehen als Abwärme verloren

Abwärme effizient zur Kältegewinnung nutzen

Adsorptions­kälte­maschinen sind eine Alternative zu konventionellen, elektrisch betriebenen Kompressions­­­kältemaschinen für eine emissionsarme Kälte­eerzeugung.

80% Strom­ sparen

Angetrieben werden AdKMs mit Niedertemperatur-Abwärme (ab 55 °C), wodurch sie ca. 80 % Strom gegenüber konventionellen Technologien einsparen.

Vergleich Stromverbrauch

  • Konventionelle Kälteerzeugung 100% 100%
  • Adsorptionskälte 20% 20%

Adsorbus Adsorptionskühlung hilft, Stromverbrauch und CO2 Ausstoß
weltweit signifikant zu reduzieren.

Kältemittel: Reines Wasser

Künstliche und fluorierte Kältemittel sind in naher Zukunft nur noch sehr begrenzt beziehungsweise gar nicht mehr zulässig – und somit eine Sackgasse. Dagegen wird der Einsatz von natürlichen Kältemitteln vom Bund und von der EU forciert.

Vorteil Adsorbus

Unter den natürlichen Kältemittel ist nur Wasser nicht brennbar (wie z.B. Propan), nicht giftig (wie Ammoniak) und benötigt keine hohen Drücke (wie CO2). Somit ist die Adsorptionstechnologie hier nicht nur einzigartig, sondern klar im Vorteil.

Kontinuierliche Kälte

Der Adsorptions­prozess

Zur Kälteerzeugung wird das Wasser in einem Verdampfer unter Aufnahme des Wärmestroms bei einer tiefen Temperatur verdampft. Anschließend wird das verdampfte Wasser vom Adsorptionsmaterial im Adsorber adsorbiert. Sobald das Adsorptions­material voll beladen ist, wird es regeneriert.

Dazu wird dem Adsorptions­material die benötigte Desorptionswärme über den Abwärmestrom zugeführt. Anschließend wird der ausgetriebene Kältemitteldampf im Kondensator kondensiert und in den Verdampfer zurückgeführt.

Zur kontinuierlichen Kälteerzeugung werden zwei Adsorber genutzt, wobei der zweite Adsorber antizyklisch zum ersten Adsorber operiert.

Nachhaltig

  • Wasser als Kältemittel
  • Leise
  • Ölfrei
  • Ausnutzung von Abwärme
  • CO2 neutrale Kälte

Sicherer Betrieb

  • Wenige Verschleißteile
  • Keine Kältemittel-Verluste durch Vakuum-Prozess
  • Vibrationsfrei

Kosten-effizient

  • Schnelle Amortisation 
  • Geringe Energiekosten
  • Geringer Wartungsaufwand
  • BAFA förderfähig

Compliant-sicher

  • Innenaufstellung unproblematisch
  • Keine F-Gase Verordng. / Druckgeräterichtline
  • Keine DIN EN 378

Industrie­kühlung

  • Verfahrenstechnik
  • H2 Trocknung
  • Maschinenkühlung
  • Kunststoffproduktion
  • Lebensmittel-Verarbeitung
  • Metallverarbeitung

Gebäude­klimatisierung

  • Bürogebäude
  • Industriehallen
  • Gewerberäume
  • Krankenhäuser

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